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Ich ging suchend durch eine kleine grüne Burg mit lauter Ameisen, als ich einen Käfer alleine an einem Tisch sitzen sah.
"Guten Morgen, haben Sie vielleicht Feuer? Ich möchte meine Zigarette anzünden", fragte ich ihn. Doch er sah mich nur verwundert und ein kleines bisschen ängstlich an. Ich fragte noch einmal, bekam aber immer noch keine Antwort.
"Guten Morgen, haben Sie vielleicht Feuer? Ich möchte meine Zigarette anzünden", fragte ich ihn. Doch er sah mich nur verwundert und ein kleines bisschen ängstlich an. Ich fragte noch einmal, bekam aber immer noch keine Antwort.
Ich hatte es gerade noch so geschafft in die Burg zu humpeln und mich hinzusetzen, als mich irgendein Krabbeltier nach Feuer fragte.
Ich traute praktisch niemandem, dementsprechend schwieg ich erst einmal.
Doch aus irgendeinem Grund erschien mir mein Gegenüber sympathisch, also kramte ich zwischen meinen Flügeln mein Feuerzeug heraus und hielt es ihm entgegen.
Anscheinend hatte der Käfer doch noch beschlossen, mich nicht zu ignorieren, denn er gab mir ein Feuerzeug. Ich nahm es dankend entgegen und zündete meine Zigarette an. Schweigsam saßen wir uns gegenüber.
Ich hasste Schweigen, doch das Sprechen war noch nie eine meiner Stärken gewesen.Doch ich beschloss der Ameise einen Scotch auszugeben, was aber nur daran lag ,dass es sich nicht gehört alleine zu trinken. Mal abgesehen davon kannte ich hier noch keinen.
Der Käfer war ungewöhnlich still, was mich verwirrte. Normalerweise wurde man hier immer von einem wahren Wortschwall überschwemmt, doch dieser Käfer schien eines anderen Kalibers zu sein. Die stille beruhigte mich, sie tat mir gut. Aber schließlich brach der Käfer das Schweigen und bot mir einen Scotch an, den ich gerne annahm. Und so saßen wir dort und tranken den Alkohol. Er betäubte mich angenehm.
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