Dienstag, 4. Oktober 2011

Entschuldigung, dass ich so lange nicht mehr gepostet habe... Das Interesse an dieser Seite ist nciht so groß. Könnte aber auch daran liegen, dass seit zwei Monaten nichts mehr geschrieben wurde. :D

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"Okay", meinte ich überzeugt. Ich holte tief Luft und sauste auf den besagten Baum zu.
Hin und wieder änderte ich Höhe und Laufbahn, um gewissen anderen Tieren und Hindernissen auszuweichen.


Ich muss zugeben: Ich hatte mehr Angst vor dem Flug gehabt. Mina schien mir eine sichere Fliegerin und wich jeder Hürde geschickt aus. Dafür bewunderte ich sie enorm.


Ich landete direkt vor dem Baum und setzte Lucas ab. "Puuh." Fliegen mit Ballast war ich nicht gewohnt.

Ich musste mich erst gegen den Baum stützen, weil mir ein bisschen schwindelig war. Ich war das Fliegen eben nicht gewohnt.
Dann entdeckte ich jedoch, was das für ein Baum war - ein wunderbar alter, großer Baum, mit einer rauen Rinde und knorrigen Ästen. Wenn man sich in einen Baum verlieben konnte, hatte ich es eben getan. Dieser Baum war so.... Ich musste lange überlegen, bis mir das richtige Wort einfiel. Der Baum war unschuldig.

Ich lehnte mich derweil gegen den Baum, während Lucas ihn leicht komisch ansah.
"Wollen wir etwas hierbleiben?", fragte ich, denn aus irgendeinem Grund gefiel mir dieser Ort.

Sonntag, 14. August 2011


"Dort drüben ist ein Baum, ein großer, alter, der sieht prima aus... Aber er ist weit weg und ich weiß nicht, ob ich jemals da hoch kommen werde."


"Ich könnte uns hinfliegen.."


Langsam wurde mir doch schlecht, als ich dort oben in der Luft schwebte, aber ich wusste nicht, wie ich Mina davon überzeugen könnte, zu laufen.
"Und du bist dir wirklich sicher, dass du fliegen möchtest?", fragte ich dennoch vorsichtig.


"Vielleicht laufen wir doch lieber..", denn wenn ich es mir nicht einbildete, war Lucas gerade etwas weiß-grünlich angelaufen.
Und eine kotzende Ameise war nicht mein größter Wunsch.


Eigentlich war ich erleichtert über ihr Angebot, doch dann machte sich mein Ehrgeiz bemerkbar. "Nein, wir fliegen!", sagte ich entschieden, aber im nächsten Moment war ich mir nicht mehr ganz so sicher dabei. Jetzt hingegen konnte ich nichts mehr gegen diese Entscheidung tun. Ich würde es schon durchstehen.

Sonntag, 3. Juli 2011

Ich wartete auf Lucas während er packte.
" Kann's losgehen?", fragte ich, als er das meiste in seinen Rucksack gestopft zu haben schien.


"Ich bin bereit!", sagte ich. Ich freute mich auf die Reise. Doch als wir dann vor meinem Haus standen, war ich ratlos. "Wo sollen wir zuerst hingehen?", fragte ich verzweifelt.

Da musste ich leicht süffisant grinsen."Das entscheiden wir gleich."
Wozu war ich denn wohl ein Käfer? Ich schnappte mir Lucas und flog ein Stückchen hoch in die Luft.


Ich war noch nie geflogen und hatte es eigentlich auch nicht mehr vorgehabt. Trotzdem fühlte ich mich großartig, als ich dort oben in der Luft schwebte. Ich wollte nie wieder auf den Boden, den "harten Boden der Tatsachen", wie man so schön sagt.
Ich wusste nicht mehr, was ich sagen sollte. Es war atemberaubend.


Ich genoss kurz den Ausblick und fragte dann vorsichtig: "Siehst du irgendeinen Ort, der dir gefällt?"

Montag, 27. Juni 2011

Entschuldigt mich noch einmal, ich komme hier irgendwie zu nix... Sorry! Gibt auch wieder mehr heute (:

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Ich wollte Mina grade danken, dass sie mir half, als sie mich fragte, ob wir nach dem Frühstück los gehen wollten. Ich stimmte zu und freute mich schon auf die ganzen Abenteuer, die wir erleben würden, aber am meisten freute ich mich auf die Ruhe.


Während ich mein Frühstück hinunter schlang, überlegt ich mir eine Reiseroute.
Letztendlich wusste ich immer noch nicht wohin, aber ich hatte ein paar Ideen.


Ich hatte keine Ahnung, wo wir suchen sollten, aber das war nicht schlimm, dachte ich. Mina würde etwas einfallen, da war ich mir sicher.


"Musst du noch irgendwas packen oder können wir gleich los?", fragte ich.
Es gab sicher ein paar Sachen die nützlich sein könnten, ich wusste nur nicht genau was uns erwarten würde.


Ich wusste erst nicht genau, was ich mitnehmen sollte, aber dann fielen mir doch einige nützliche Dinge ein. Wortlos schnappte ich mir einen Rucksack und packte eine Taschenlampe, ein Schweizer Messer, zwei warme Decken und ein bisschen Proviant ein. Auch Geld nahm ich mit.

Samstag, 25. Juni 2011

Ich ließ mich einfach rückwärts auf die Couch fallen und schaute zur Decke.
In Gedanken war ich schon auf dem Weg nach.. irgendwo hin. Morgen würde ein großer Tag werden.
Als ich am nächsten Tag wieder aufwachte, dröhnte mir der Schädel."Ja, das ist der Scotch.", dachte ich.
Zum Glück verzog sich der Schmerz nach ein paar Minuten wieder und ich rappelte mich auf, um aufzustehen.


Als ich aufwachte, war Mina schon aufgestanden. Mir war das peinlich, ich mag es nicht, später als mein Besuch aufzustehen, aber ihr schien das egal zu sein. Überraschenderweise spürte ich keine Nachwirkungen von gestern Abend, außer dem wunderbaren Gefühl, einer tollen Frau begegnet zu sein.
Ich stand auf und machte Frühstück.


Ich stellte mich schweigend neben ihn und half ihm beim Frühstück machen. Ich hatte zwar die Angewohnheit sogar Wasser anbrennen zu lassen, aber auf irgendeine Art und Weise schaffte ich es, die Küche nicht abzufackeln. "Wollen wir gleich nach dem Frühstück losgehen?", fragte ich dann.